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Hauptseite » Artikel » Infos der Gleichstellungsstelle des Landkreis NK

Petition gegen Sexistische Werbung

Sehr geehrte Damen

Ich möchte Sie auf eine Aktion gegen sexistische Werbung hinweisen. Am 01.09. findet in Berlin eine Demo statt. Am 02.09. wird die entsprechende Petition im Rahmen einer Pressekonferenz übergeben.

Auf:  www.petition-werberat.de finden Sie weitere Informationen.

Viele Grüße

Heike Neurohr-Kleer

Landkreis Neunkirchen

Gleichstellungsstelle

Wilhelm-Heinrich-Str. 36

66564 Ottweiler

Gegen sexuelle Verfügbarkeit in der Außenwerbung: Kinderschutz jetzt!

Lieber Deutscher Werberat,

Sie wollen uns vor Werbung schützen, in der „Frauen auf eine ständige sexuelle Verfügbarkeit" reduziert werden. Werbung, die man bei Ihnen in diesem Sinne beanstandet, wird jedoch zu oft verteidigt, sie wäre doch nur ironisch gemeint, sie würde „mit einem Augenzwinkern" arbeiten. Sie gehen dabei vom Eindruck eines „verständigen Durchschnittsverbrauchers" aus.

Kinder sind keine „verständigen Durchschnittsverbraucher"! In der Außenwerbung muss von der Sicht von Kindern ausgegangen werden!

Kinder verstehen Ironie frühestens mit dem Schulalter. Darstellungen von überzogenen Geschlechterrollen treffen Kinder unvermittelt und direkt. Sie bekräftigen Klischees, denen sie auch in anderen Medien begegnen (Printwerbung, Musikvideos, Castingshows), vor denen Eltern ihre Kinder jedoch länger schützen können. Bilder sind mächtig, und die Außenwerbung in den Großstädten hat in den letzten Jahren bedeutend zugenommen. Gerade auf den Leuchtlitfaßsäulen und Leuchttableaus, auf dem Weg zur Kita und Schule, sollten Kinder vor einer „Reduzierung von Frauen auf eine ständige sexuelle Verfügbarkeit" geschützt werden.

Diese Werbung soll, nach Ansicht des Werberates, lustig sein:

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Selbst, wenn Kinder über Knetmännchen und Schwimmreifen lachen können, heißt das nicht, dass sie die dargestellten Rollenbilder nicht aufnehmen und speichern. Auch manchen Erwachsenen verstummt hier das Lachen, aber das ist nicht unser Thema. Das Problem ist, dass immer jüngere Kinder sich unwohl in ihrer Haut fühlen, sich extrem um ihr Aussehen sorgen, und zu früh von der Werbung suggeriert bekommen, dass sexuelle Attraktivität von höchster Wichtigkeit sei. Wir fordern:

Beurteilen Sie Außenwerbung aus der Sicht von Kindern! Streichen Sie den „verständigen Durchschnittsverbraucher"!

 

Kategorie: Infos der Gleichstellungsstelle des Landkreis NK | Hinzugefügt von: Multiplikator (2013-09-08)
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