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Drama an den EU Aussengrenzen erfordert Handeln


cid:part1.03040005.07090103@asyl-saar.de

Presseerklärung
4. Oktober 2013

Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa:
Tödliche Folge der europäischen Abschottungspolitik

Mit Trauer, Wut und Empörung reagiert Pro Asyl auf das Sterben von schutzsuchenden Menschen vor Lampedusa. "Europa schließt seine Grenzen und heuchelt dann Betroffenheit, wenn die Folgen des Ausbaus zur Festung sichtbar werden", sagte Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl.  Pro Asyl fordert die Öffnung der Grenzen Europas für Flüchtlinge.

Die Toten vor Lampedusa sind Folge der immer effektiveren Abriegelung der europäischen Außengrenzen. In den letzten Monaten hatte die EU vor allem die  Landgrenze zur Türkei für Schutzsuchende abgeriegelt. Damit wurde einer der wichtigsten Fluchtwege nach Europa verschlossen. Die Folge ist, dass Flüchtlinge nun wieder verstärkt auf den noch gefährlicheren Weg über das offene Meer ausweichen.

Angesichts dessen ist es überaus zynisch, wenn nun angesichts der Toten EU-Kommissarin Cecilia Malmström eine noch härtere Grenzüberwachung fordert. Malmström hatte formuliert: "Wir müssen unsere Anstrengungen verdoppeln im Kampf gegen Schleuser, die menschliche Hoffnungslosigkeit ausbeuten", teilte die Schwedin über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. „Dies blendet die zentrale Verantwortung der EU und ihre Mitgliedsstaaten an diesem Massaker im Mittelmeer aus", sagte Karl Kopp, Europareferent von PRO ASYL.

Wer dieses Massensterben beenden will, muss Flüchtlingen den legalen und gefahrenfreien Weg nach Europa eröffnen. Nur eine andere Flüchtlingspolitik, die beispielsweise Flüchtlinge aus Somalia oder Eritrea aus dem libyschen Transit legal einreisen lässt, kann derartige Tragödien verhindern.

In Deutschland leben zahlreiche Flüchtlinge eritreischer und somalischer Herkunft. Sie müssen zusehen, wie Angehörigen und Freunde verzweifelt vor den geschlossenen Grenzen Europas stehen und deshalb lebensgefährliche Fluchtrouten auf sich nehmen müssen. Eine der Fluchtrouten eritreischer Flüchtlinge führt durch den Sinai. Dort werden hunderte eritreische Flüchtlinge gekidnappt und gefoltert, bis ihre Verwandten Lösegeld entrichten. Auch dies ist eine Folge der europäischen Abschottungspolitik.

Die Länder Europas dürfen nicht länger zusehen, wie Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten vor verschlossenen Grenzen stehen und dann verzweifelt versuchen, ihr Leben zu retten und dabei elend zugrunde gehen.

PRO ASYL fordert einen völligen Neubeginn in der Flüchtlingspolitik Europas. Die Abschottungspolitik der beiden letzten Dekaden ist gescheitert. Der tausendfache Tod von Flüchtlingen an den Außengrenzen Europas bedeutet den moralischen Bankrott der Flüchtlings – und Menschenrechtspolitik der EU.

 

Für Rückfragen stehen Ihnen heute und am Wochenende zur Verfügung:

Günter Burkhardt, Geschäftsführer : 0171 930 9484

Karl Kopp, Europareferent von PRO ASYL: 0174 33 84 762



Pressemitteilung



Unglück vor Lampedusa: Eine Schande für ganz Europa



Mit Bestürzung reagiert der Saarländische Integrationsrat auf den tödlichen Schiffbruch Hunderter Flüchtlinge vor der italienischen Insel Lampedusa.


"Es ist eine Tragödie und eine Schande für ganz Europa, nicht zuletzt, weil auch viele Kinder betroffen sind", erklärte Patrizio Maci, Vorsitzender des Saarländischen Integrationsrates.


"Das Flüchtlingsdrama vor der Küste der italienischen Insel Lampedusa hat gegenwärtig mindestens 133 Menschen das Leben gekostet. Doch es werden noch immer viele Menschen vermisst und die Zahl der Toten wird weiter steigen. Darüber müsse Europa traurig sein und sehen, wie die Lage verbessert werden kann.


Gesetze, die eine Aufnahmepolitik von Asylsuchenden verhinderten, entsprechen nicht den Grundprinzipien von Menschlichkeit und Solidarität und sind deshalb der EU unwürdig. Aus diesem Grund fordert der Saarländische Integrationsrat ein Ende des Abschottungsprinzips Europas. Die EU müsse mehr Menschen eine legale Einwanderung ermöglichen und Asyl gewähren", sagte Maci weiter



Wir gedenken der vielen Opfer und ihren Hinterbliebenen



Patrizio Maci, Vorsitzender SIR
Kategorie: Verschiedenes | Hinzugefügt von: Multiplikator (2013-10-13)
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